Feb
21
2009
Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Freunde! Geschätzte Kritiker!
Heute beginne ich mit einer weiteren Rubrik: Erzählungen. Hier findet Ihr mein bisher unveröffentlichtes literarisches Material bzw. Leseproben bereits veröffentlichter Arbeiten. Es geht dabei immer um den “Crako” und seinen Adjutanten, den “Machdeborjer” Kosemaul.
Viel Spaß beim Lesen! Ach so, Kritik nehme ich auch entgegen, sie sollte aber konstruktiv sein und nicht unverschämt… Ihr versteht mich. Continue reading
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Feb
20
2009
Am 19. Februar schrieb Prof. Alexander Kosenina über unseren Band “Berliner Verbrecherinnen” eine Rezension im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ):
Gute Kriminalliteratur verdankt sich oft der Wirklichkeit. Schillers “Verbrecher”, E.T.A. Hoffmanns “Fräulein von Scuderi” oder Büchners “Woyzeck” verwandeln Mordfälle in Dichtung – Döblins “Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord”, Kischs “Generalstabschef Redl” oder Lessings “Haarmann” dokumentieren hingegen Prozesse mit literarischen Mitteln. Der “Tatort” des neunzehnten Jahrhunderts war der “Neue Pitaval” in sechzig Bänden (1842 bis 1890). Etliche Sammler wollten damit konkurrieren, darunter auch Johann August Diezmann mit den “Nachtseiten der Gesellschaft” (von 1844 an).
Michael Kirchschlager, Verleger historischer Kriminalfälle, hat daraus jetzt einige seiner “Berliner Verbrecherinnen” bezogen. Spektakulär ist etwa das – auch im “Pitaval” behandelte – Verfahren gegen Sophie Charlotte Elisabeth Ursinus, die 1803 wegen mehrfachen Giftmordes zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Gerichtsmedizinisch führt es zu besseren Methoden des Arseniknachweises. Der historisch jüngste Fall von 1913 stammt vom Gerichtsreporter Hugo Friedländer, einem prominenten Pitaval der Moderne. Es ist ein verwickeltes Liebesdrama aus dem Berliner Tiergarten, das von Erpressung, psychischer Abhängigkeit und zwei schwer erklärbaren Kopfschüssen handelt. Der perfekte Stoff für einen historischen Kriminalroman.

Berliner Verbrecherinnen
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Feb
10
2009

Mark Benecke on Tour
Wer kennt nicht den Madendoktor und Bestseller-Autor Dr. Mark Benecke? Nun, ich kenne ihn, und ab und an rezensiert er unsere Bücher. Jetzt wieder. Das klingt dann so:
Die “Kriminalchronik” ist ein ganz klassischer Pitaval, also eine Sammlung von – hier zwanzig – Kriminalfällen, die ohne sozialen und kulturellen Kommentar auskommt. Das ist wegen des abgedeckten Zeitraumes (Deutschland der dreißiger Jahre) besonders erfreulich, weil die Autoren sich politische Kommentare verkneifen, die ohnehin nur wenig bis gar nichts mit dem eigentlichen Tatgeschehen zu tun haben. Kulturwissenschaftliche Autoren hätten der Versuchung sicher nicht widerstanden.
Vielleicht um die daher scheinbar “trockenen” Fallschilderungen – oft aus Zeitungsartikeln sehr gut lesbar extrahiert – etwas lebendiger zu gestalten, tappt Wolfgang Krüger stilistisch hin und wieder in die Falle. Beispielsweise hat er eine übergroße Freude an Ausrufezeichen und einem gewissen Retro-Stil:
“Ebenso entdeckte er einige Gegenstände, die Dr. Kraus geraubt worden waren!” – “Doch merkwürdigerweise hatte keine einzige Gaststätte in der näheren und weiteren Umgebung bis Lautenthal an jenem Tage derartige Bohnen verabreicht!” – “Das Spiel war aus!”
Mir macht das gar nix, ich kannte trotz meiner ultrafetten Sammlung alter Kriminalakten keinen einzigen der im Buch geschilderten Fälle und bin froh, die ordentlich berichteten, wahren Ereignisse so schön und sachlich nachvollziehen zu können.
Die moderne Forensik-Fiktion mit Hubschraubern, teuren Geräten und auf Knopfdruck erstellten Gutachten spielt in der “Kriminalchronik” natürlich keine Rolle, und das ist auch gut so. Man kann wie in den alten Pitavals nacherleben, dass Fälle zwar mit Action und Getue, aber auch klassisch durch Zeugenaussagen und das Zusammenpuzzeln von zeitlichen Abläufen gelöst werden. Es ist nur eben etwas komplizierter und vor allem für den Richter schwieriger, zu entscheiden, was Sache ist. Prima, sich das noch einmal klar zu machen. Continue reading
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Feb
6
2009

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Feb
5
2009
Ab und an gibt es auch noch Lob für mich und ich freue mich dann auch. Hier also folgende “Kritik”, gefunden bei buechervielfalt.de:
Für Liebhaber von Historischem, alten Krimigeschichten oder obskuren Schauer- und Gruselgeschichten, habe ich heute einen besonderen Tipp: Bücher aus dem Verlag Kirchschlager. Der Historiker und Schriftsteller Michael Kirchschlager hatte 2001 die Idee zu einem Fachverlag für historische Kriminalliteratur. Continue reading
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