Mai 27 2009

Runibergun – Teil 3: Amalaberga und Herminafried

Hören wir nun, was uns Gregor von Tours über die Könige der Thüringer erzählt. Bei den Thüringern herrschten damals drei Brüder als Könige jeweils über einen Teil des Thüringerreiches: Baderich, Herminafried und Berthachar. In einem mörderischen Bruderkrieg bezwang Herminafried seinen Bruder Berthachar und tötete ihn. Der tote Berthachar hinterließ bei seinem Tode eine Tochter, namens Radegunde, sowie Söhne als Waisen. Von ihnen soll noch die Rede sein.

Amalaberga und die halbgedeckte Tafel - eine fränkische Erfindung

Amalaberga und die halbgedeckte Tafel - eine fränkische Erfindung

Alsbald aber erregte Amalaberga, das böse und grausame Weib des Herminafried, zwischen den zwei verbliebenen Brüdern einen neuerlichen Bruderstreit. Als eines Tages ihr Gemahl Herminafried zum Male kam, fand er die Tafel nur halb gedeckt. Darauf fragte er sein Weib, was das bedeuten solle, worauf sie antwortete: „Wer das halbe Reich nicht sein nennt, muß auch den Tisch nur halb gedeckt haben.“
Durch solche und ähnliche Aussagen aufgehetzt, stachelte sie ihren Mann auch gegen seinen anderen Bruder auf.

Die Illustration stammt von Steffen Grosser.


Mai 15 2009

Runibergun – Teil 2: Die Hinterlist der Sachsen

Als die Thüringer das Lager der Sachsen sahen, waren sie erbost und fühlten sich schmählich betrogen. Sofort sandten sie Boten zu den Franken. Continue reading


Mai 12 2009

Neue Rezension der “Kriminalchronik des Dritten Reiches”

Die nationalsozialistische Ideologie und der NS-Staat erfreuen sich größter wissenschaftlicher Auseinandersetzung, Continue reading


Mai 8 2009

Runibergun – Teil 1: Vom Ursprung und der Herkunft der Thüringer

Meine lieben Leserinnen und Leser! Heute beginne ich eine neue Rubrik namens Runibergun. Dabei handelt es sich um Leseproben eines kleinen Werkes, welches als Kinder- und Jugendbuch erscheinen soll. Viel Freude beim Lesen!

Hermunduri beim Kampftraining auf der Funkenburg

Hermunduri beim Kampftraining auf der Funkenburg

Die ersten Thüringer sollen im Norden, in der Nähe eines Ortes namens Hadeln gelebt haben. Dieser lag an der Elbmündung, südöstlich des heutigen Hamburg.
Einst, so erzählt es Widukind von Corvey in seiner Sachsengeschichte, landeten die Sachsen mit Schiffen in dieser Gegend. Aber den Thüringern gefiel dies gar nicht und sie ergriffen ihre Waffen und leisteten den Eindringlingen Widerstand. Continue reading


Mai 5 2009

Das Bild der Woche: Vater Denke, der Kannibale

Dieses Foto erhielt ich von Armin Rütters. Herzlichen Dank! Weitere Infos findet die geschätzte Leserschaft auf www.historische-serienmoerder.de.

Vater Denke, der Kannibale

Vater Denke, der Kannibale


Mai 2 2009

Ein Interview mit Armin Rütters

Herr Rütters, Sie beschäftigen sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Phänomen “Serienmörder” – wieso fasziniert Sie dieses Thema so? Continue reading