Zur Person: Kriminaloberrat a. D. und Buchautor Klaus Dalski
Heute möchte ich Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, einen neuen “Kirchschlager-Autor” vorstellen: Kriminaloberrat a. D. Klaus Dalski, dessen Buch “Der Kopf in der Ilm. Ein Thüringer Kriminalist erzählt.” bald in unserem Verlag erscheinen wird.
Zur Person: 1939 in Frankfurt/Oder geboren. Nach dem Schulabschluß Lehre als Maurer, ab 1. September 1955 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät in Weimar. Zwei Studienabschlüsse als Lehrer – Diplomlehrer für Körpererziehung. Bis 1964 im Schuldienst und ab 16. September 1964 bei der Kriminalpolizei Weimar tätig. 1975 Wechsel zur Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei in Erfurt, später Leiter der Untersuchung. Abschluß der Polizeihochschule im Fernstudium als Diplom-Staatswissenschaftler. Lehrbeauftragter der Polizeifachschule Aschersleben für das Fach „Psychologie“ der sogenannten „Kriminalklassen“. Ab Januar 1992 Fachdozent am Bildungszentrum für Sicherheit in der Wirtschaft München, zuletzt deren Geschäftsleiter der Außenstelle Erfurt bis zur Berentung im Jahr 2000.
Verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Hobby: Fußball. Jahrelang Torwart der DDR-Ligamannschaft von Weimar. 1956/57 Juniorennationalspieler der DDR mit fünf Länderspieleinsätzen.
Dienstgrade bei der K:
1964: Einstellung als Kriminalmeister
1965: Ernennung zum Unterleutnant der Kriminalpolizei
1966: Leutnant der Kriminalpolizei
1968: Oberleutnant der Kriminalpolizei
1975: Hauptmann der Kriminalpolizei
1979: Major der Kriminalpolizei
1983: Oberstleutnant der Kriminalpolizei
Ab 1989: Kriminaloberrat
Ab 1990: Kriminaloberrat a. D.
Dienststellungen bei der K:
1964–1965: Sachbearbeiter der K
1965–1974: Sachgebietsleiter VII der K (Vorbeugung und Bekämpfung der Jugendkriminalität)
1974–1976: Stellv. Dezernatsleiter und Offizier Jugend der BDVP
1977–1982: Dezernatsleiter III (Anleitung und Kontrolle)
1982–1989: Stellv. Abteilungsleiter K und Leiter Untersuchung
1989–31.12.1990: Direktionsleiter im Bezirkskriminalamt
In Kürze erscheint auf www.Kriminalia.de ein ausführliches Interview mit Klaus Dalski.

4. Dezember 2010 um 20:15 Uhr
Ich möchte auf diese Weise dem Autor für sein Werk “Der Kopf in der Ilm” mein Kompliment und Respekt aussprechen. Ich muss sagen, es hat mich kein fiktives Buch so sehr gefesselt, wie diese Geschichten, die aus dem wahren Leben stammen. Als ich das Buch gekauft und nach Hause gebracht hatte, wollte ich erst einmal “etwas darin blättern”. Als ich das nächste Mal auf die Uhr schaute, waren nahezu 3 Stunden vergangen. Es sind zuweilen amüsante Begebenheiten, aber auch viele, die tief unter die Haut gehen.
Da ich aus Sömmerda komme, wird man sich denken können, dass mich ein Fall aus dem Buch ganz besonders berührt. Als ich darüber las, waren die Trauer, die Abscheu, die Wut und der Hass auf den immer noch frei herumlaufenden Täter, welche ich damals empfand, wieder gegenwärtig.
Ich hoffe, dass das Vermächtnis des Autors an seine heutigen Berufskollegen, welches er in dem Buch ausdrückt, bald in Erfüllung gehen wird und ich in der Zeitung lesen kann: “Wir haben ihn!”
Bei der Lesung in meiner Heimatstadt konnte ich aus terminlichen Gründen nicht dabei sein. Ich werde versuchen, die Lesung am 16.Dezember in Erfurt zu besuchen.
Zum Abschluss noch eine Frage an den Verleger, Herrn Kirchschlager:
Sie fordern in einer Rezension auf, die Familie des Opfers zu unterstützen und zu helfen, den Täter zu fassen. Da der erste Teil der Aufforderung bereits realisiert werden konnte, gibt es eine Möglichkeit, beim zweiten Teil mit zu helfen?