Nov 13 2017

Buchpräsentation mit Kriminalrat a. D. Lothar Schirmer in der “Zwickmühle” in Magdeburg

Am Sonntag, dem 12. November 2017, feierte Kriminalrat a. D. Lothar Schirmer eine Premiere: seine erste Buchpremiere: “Die Tricks der Gauner und Ganoven” in der “Zwickmühle” von Magdeburg

Der Moderator der Talkreihe „Mit Schirmer, Charme und Melone“ – ein Kavalier der alten Schule – stellte sein Buch „Die Tricks der Gauner und Ganoven“ vor. Darin werden199 authentische Kriminalfälle spannend, kurzweilig und nicht selten mit einem Augenzwinkern erzählt. Cartoons von Sven Kirchner umrahmen die Maschen von Betrügern, die Methoden der Trickdiebe und unglaubliche Geschichten aus dem wahren Leben, die sich Schriftsteller nicht besser hätten einfallen lassen können. Der Ex-Kriminalist plauderte locker aus der Praxis und begeisterte sein Publikum mit außergewöhnlichen Gaunereien in einem phantastischen Ambiente: in der “Zwickmühle” von Magdeburg. Wer diese noch nicht kennt, dem sei sie hiermit wärmstens empfohlen!

Hier der Link zu den Filmbeiträgen!

Mein Gott, wie leicht kann man doch uns Gutgläubige und Hilfsbereite übers Ohr hauen…. Aber wer das Buch vom Ex-Kriminalisten gelesen hat, verfügt dann über die gehörige Portion Mißtrauen! Garantiert!

Und nicht nur mit persönlicher Widmung ist das Buch ein wahrer Lesegenuß!

Weitere Lesetermine (Änderungen möglich, Für Karten bitte anfragen)
Der Heimatverein Möser lädt ein:
Sonntag, 19.11.2017
16:00 Uhr
Bürgerzentrum Möser, am Hahloplatz
Eintritt 5,00€
Karten an der Abendkasse
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Freitag, 24. November 2017
17:30 Uhr – Einlass 17:00 Uhr
“CAFÈ SEESTRASSE”
Magdeburg, Seestraße
Kartenvorbestellung: 0391 – 50 45 234
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Montag, 11. Dezember 2017
18:30 Uhr
Kino “BurgTheater”
Burg, Magdeburger Straße 4
Eintritt: 10,00€ ermäßigt 8,00€
Online-Vorverkaufs-Service www.kinoburg.de
oder an der Abendkasse

Mrz 28 2017

Bildimpressionen von der Leipziger Buchmesse 2017

Mit Uta Stein und Ute Schmidt.

Mit dem Emil-Zeichner Steffen Grosser, Inge Festa vom FESTA Verlag, Gabi und Bernd Kirchschlager und Frank Festa. Mit den Festanern verbindet uns eine lange Freundschaft.

Mit Thomas Matterne, meinem alten Freund, und dem Kriminalisten Hans Thiers, meinem neuen Freund.


Jan 2 2017

Verlag Kirchschlager – Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März 2017) – Halle 4 Stand D 106

Liebe Freunde, geschätzte Leserschaft! Freut Euch auf dieses neue Jahr und besucht uns gleich im März auf der Leipziger Buchmesse (23. bis 26. März 2017) in Halle 4 Stand D 106. Es werden Autoren vor Ort sein, wie Kriminalrat a. D. Hans Thiers oder der Archivar Frank Esche, und  wir präsentieren unser gesamtes Verlagsprogramm seit 1995! Gerade entsteht für unsere Leserschaft ein umfangreiches Gesamtverzeichnis mit allen Titeln, Covern, ausgewählten Informationen zur Verlagsgeschichte und Autorenporträts. Und natürlich präsentieren wir unsere Neuerscheinungen (siehe unten) oder stellen die Titel für das Jahresprogramm 2017 vor.


Dez 21 2016

ich tummer affe – Heinrich Hetzbolt von Weißensee – Thüringens letzter namhafter Minnesänger

Er war Burgvogt der landgräflichen Runneburg in Weißensee, passionierter Jäger und würde es eine Kulturgeschichte des Mundes geben, wäre dem letzten namhaften Thüringer Minnesänger ein Ehrenplatz sicher (Peter von Matt). Die Rede ist von Herrn Heinrich Hetzbolt von Weißensee. Urkundlich ist er zwischen 1310 und 1345 belegt. Ob aber jener Heinricus de Weissensee, der 1306 Erwähnung findet, mit ihm identisch ist, bleibt im Dunkel der Geschichte verborgen. Als Kastellan bzw. Burgvogt tritt er uns von 1319 bis 1345 entgegen. 1324 wohnt er als Ritter Heynricus Hezebolt einer Beurkundung bei. Das letzte Jahr seiner Amtszeit braucht nicht des Dichters Todesjahr sein. Das bleibt ebenso im Dunkeln. Continue reading


Dez 5 2016

Ein Thüringer als Bücherdieb

Am Anfang der thüringischen Literaturgeschichte steht ein unerhörter, ja mehr als dreister Diebstahl. Verbittert beschwert sich Meister Heinrich von Veldeke über Graf Heinrich, einen adligen Bücherdieb, in seinem Eneas-Roman, der vom trojanischen Helden Aeneas berichtet, dessen Affäre mit der schönen karthagischen Königin Dido, dem dramatischen Ende der Liasion und allerlei anderen Aventiuren. Erleuchtet aber bis heute der Name Heinrich von Veldeke die frühe deutsche Literaturgeschichte, bleibt der Bücherdieb zumeist im dunkeln.1 Zu Unrecht, denn es handelt sich bei dem Täter nicht um einen dahergelaufenen Kleinkriminellen sondern um einen hochadeligen Bücherfreund! Continue reading


Nov 29 2016

Keine Mehrheit gegen Tierquälerei – Arnstädter Stadtrat spricht sich gegen ein Wildtierverbot in Zirkusbetrieben aus

Der Stadtrat der Stadt Arnstadt hat sich – anders als 73 andere deutsche Kommunen – gegen ein Wildtierverbot in Zirkusbetrieben ausgesprochen. Die Abstimmung war öffentlich.

Ich bin als Tierfreund sehr traurig und sogar wütend über diese Abstimmung, da ich glaubte, wenigstens beim Tierschutz regiert – wenn nicht der Verstand und die Verantwortung für unsere Welt und alles was darin kreucht und fleucht – das Herz. Einige Stadträte sollen sogar während der Abstimmung “umgekippt” sein… Warum eigentlich? Aus Politraison? Das wäre eine Schande. Einer begründete seine Ablehnung damit, daß er den Geruch der Wildtiere nicht missen will, weil er den noch aus seiner Kinderzeit in der Nase habe… Wer so etwas sagt, disqualifiziert sich. Ich habe auch noch die benzinartigen Gerüche aus der Garage meines Vaters in der Nase und finde deshalb Ölbohrungen in der Antarktis noch lange nicht gut. Was sind denn das für Argumente? Es ging um ein Zeichen, ein Zeichen sollte gesetzt werden, für die Schöpfung, für alle Kreaturen, die keine “Stimme” haben, die gehört wird. Es wird Zeit, daß sich etwas ändert, grundlegend, ansonsten zerstören wir unsere einzigartige Welt, davon bin ich überzeugt!
In 73 namhaften Städten hat man sich übrigens für die Wildtiere und gegen dere psychische und physische Folter entschieden, nur in Arnstadt nicht. Tiger gehören eindeutig in den Dschungel, nicht in einen Zirkuskäfig! Meine Oma hat immer gesagt, “Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!” Der Schrecken geht dann, angesichts solcher Politiker, weiter. Man kann nur weinen! Ach so, und den Zirkus in diesem Zusammenhang als ein altes deutsches Kulturgut ins Feld zu führen, empfinde ich als Hohn. Akrobatik sollte begeistern. Bleibt für die Gegner zu hoffen, daß sie in ihrem zweiten Leben nicht als Tanzbär oder Zirkusaffe auf die Welt kommen


Sep 19 2016

Henry Millers elf Gebote

Während der Arbeiten am “Wendekreis des Krebses” stellte Henry Miller elf Gebote des Schreibens auf, an die er sich selbst hielt, er, der sich sonst an Nichts hielt.

1. Arbeite immer nur an einer Sache, bis du sie zu Ende gebracht hast.

2. Fange keine neuen Bücher mehr an, füge kein neues Material mehr zu “Black Springs” hinzu.

3. Werde nicht nervös. Arbeite ruhig, freudig und entschlossen an dem, was gerade ansteht.

4. Arbeite nach Programm und nicht nach Stimmung. Höre zur festgesetzten Zeit auf!

5. Auch wenn du nicht kreativ bist, kannst du immer noch arbeiten.

6. Klopfe jeden Tag etwas fest, anstatt neuen Dünger hinzuzufügen.

7. Bleibe menschlich! Triff Leute, gehe aus und trinke, wenn dir danach ist.

8. Sei kein Ackergaul! Arbeite immer mit Spaß.

9. Weiche vom Programm ab, wenn dir danach ist – aber nimm es am nächsten Tag wieder auf. Konzentriere dich. Beschränke dich. Miste aus.

10. Vergiß die Bücher, die du schreiben willst. Denk nur an das eine Buch, das du gerade schreibst.

11. Schreibe immer und als erstes. Malerei, Musik, Freunde, Kino, all das kommt an zweiter Stelle.

Aus: Lists of Note. Aufzeichnungen, die die Welt bedeuten von Shaun Usher, München 2015, S. 227


Aug 18 2016

Der tote Wal – eine Kurzgeschichte

Um die Wale zu täuschen, hatten die Männer den Rumpf ihres Bootes blaugrau gestrichen und kaum war die Farbe getrocknet, meldeten die ersten Beobachter Rückenflossen und Fontänen. Mit spitzen Harpunen und freudigen Gesichtern stieß man in See.

Tage vergingen, Wochen vergingen. Nach drei Monaten schickten die Frauen der Walfänger ihre Kinder an den Strand, um Ausschau nach den Männern zu halten. Eines Tages kam eines der Kinder aufgeregt nach Hause gelaufen. “Ein Wal ist gestrandet,” rief es, “ein Wal ist gestrandet!”

Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile im ganzen Dorf. Von allen Seiten liefen die Leute herbei, um den angespülten Wal zu sehen. Doch die erste Frau, die des Wales ansichtig wurde, erschrak und ihr Gesicht erblaßte. Vor ihr lag das Wrack eines Bootes im seichten Wasser, kieloben. Der Rumpf leuchtete in den Farben eines Wales.


Mai 4 2016

Es gibt nur 750 Exemplare – mehr als die Hälfte ist schon weg …


Apr 23 2016

Tag der Ritter, Tag des Bieres, Welttag des Buches

Liebe Freunde! Eigentlich wollte ich heute eine Heavy-Metal-Party feiern, aber leider sind der Schlagzeuger und der Leadsänger der Band, die ich eingebucht hatte, Phil “Animal” Taylor und Ian “Lemmy” Kilmister, bereits im letzten Jahr unerwartet verstorben. Motörhead, wir denken an Euch! Deshhalb fällt meine Feier leider aus. Für nächstes Jahr habe ich Slayer gebucht …


Wer mich aber dennoch als Ritter erleben will, der muß gen Gera zum Bücherfrühling reiten.