Weitere Schlachtenszenen aus dem Teutoburger Wald

Vor der Schlacht - Weitere Fotos von Ralf Nicolai folgen hier

Herzog Sizzo und seine beiden Leibwächter am Wall

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Herzog Sizzo und seine beiden Leibwächter am Wall

Ein einfacher germanischer Krieger

Mitten im Kampf
Unser Mittelalter-Kochbuch ist ab sofort wieder lieferbar. Hinzu kamen Gerichte aus der Zeit um 1450, die der Küche des Deutschen Ordens entstammen. Hier kann man schon einmal nachlesen, was uns in Tannenberg erwartet, denn nach dem Teutoburger Wald steht die Schlacht bei Tannenberg (1410, Untergang des Deutschen Ordens gegen die vereinten Polen und Litauer) auf dem Programm! Mehr Kochrezepte gibt es dann nach Kalkriese, wo wir hoffentlich viel Wildschwein essen werden…

Ich will ein guter Koch sein
Vom 11. bis 14.6. sind wir in Kalkriese in Niedersachsen, um an der legendären Schlacht im Teutoburger Wald (Hermannsschlacht, Varusschlacht) als Kämpfer im Heer der Germanen teilzunehmen; mit dabei unser Emil und meine Frau Andrea sowie zahlreiche Gefährten vom Freien Ritterbund Thüringen. Wir kämpfen gegen Rom und die Römer! Und so Wotan es will, bringen wir Euch deren Köpfe!!!

Werden die Schilde halten?
Die Vernichtung Thüringens vollzog sich in zwei kurz hintereinander folgenden Akten, vielleicht spielte sich der Untergang in wenigen Stunden ab. Bei Gregor beginnt und endet das ganze Drama an der Unstrut. Dort müssen wir auch die Örtlichkeiten suchen. Widukind gibt diese beiden Orte an: Runibergun und Scithingi.

Runibergun - 1. Coverentwurf von Steffen Grosser
Hören wir nun, was uns Gregor von Tours über die Könige der Thüringer erzählt. Bei den Thüringern herrschten damals drei Brüder als Könige jeweils über einen Teil des Thüringerreiches: Baderich, Herminafried und Berthachar. In einem mörderischen Bruderkrieg bezwang Herminafried seinen Bruder Berthachar und tötete ihn. Der tote Berthachar hinterließ bei seinem Tode eine Tochter, namens Radegunde, sowie Söhne als Waisen. Von ihnen soll noch die Rede sein.

Amalaberga und die halbgedeckte Tafel - eine fränkische Erfindung
Alsbald aber erregte Amalaberga, das böse und grausame Weib des Herminafried, zwischen den zwei verbliebenen Brüdern einen neuerlichen Bruderstreit. Als eines Tages ihr Gemahl Herminafried zum Male kam, fand er die Tafel nur halb gedeckt. Darauf fragte er sein Weib, was das bedeuten solle, worauf sie antwortete: „Wer das halbe Reich nicht sein nennt, muß auch den Tisch nur halb gedeckt haben.“
Durch solche und ähnliche Aussagen aufgehetzt, stachelte sie ihren Mann auch gegen seinen anderen Bruder auf.
Die Illustration stammt von Steffen Grosser.
Als die Thüringer das Lager der Sachsen sahen, waren sie erbost und fühlten sich schmählich betrogen. Sofort sandten sie Boten zu den Franken. Continue reading
Die nationalsozialistische Ideologie und der NS-Staat erfreuen sich größter wissenschaftlicher Auseinandersetzung, Continue reading
Meine lieben Leserinnen und Leser! Heute beginne ich eine neue Rubrik namens Runibergun. Dabei handelt es sich um Leseproben eines kleinen Werkes, welches als Kinder- und Jugendbuch erscheinen soll. Viel Freude beim Lesen!

Hermunduri beim Kampftraining auf der Funkenburg
Die ersten Thüringer sollen im Norden, in der Nähe eines Ortes namens Hadeln gelebt haben. Dieser lag an der Elbmündung, südöstlich des heutigen Hamburg.
Einst, so erzählt es Widukind von Corvey in seiner Sachsengeschichte, landeten die Sachsen mit Schiffen in dieser Gegend. Aber den Thüringern gefiel dies gar nicht und sie ergriffen ihre Waffen und leisteten den Eindringlingen Widerstand. Continue reading
Dieses Foto erhielt ich von Armin Rütters. Herzlichen Dank! Weitere Infos findet die geschätzte Leserschaft auf www.historische-serienmoerder.de.

Vater Denke, der Kannibale