Mai 21 2024

Nachruf auf meinen Freund Klaus Dalski

Am 25. April 2024 schloß Klaus Dalski für immer seine Augen. Und so, wie er durch seine humorvolle Art vielen Menschen große Freude bereitet hat, haben viele Menschen bei der Nachricht von seinem Tod geweint. Aber wir verlieren nicht nur einen großartigen Freund sondern auch einen unserer Bestsellerautoren. Seine beiden Bücher „Der Kopf in der Ilm“ und „Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt“ erreichten mehrere Auflagen. Kriminaloberrat a. D. Klaus Dalski hat unseren Verlag maßgebend geprägt, er entwickelte das Format für die moderierten Lesungen von Autor und Verleger, er lernte mir das kriminalistische Denken. Der Lebensweg des Kriminalisten, Lehrers, Fußballers, Sachbuchautors und Humoristen Klaus Dalski stand stellvertretend für den vieler Menschen in der DDR. Klaus Dalski, am 15. Mai 1939 geboren, erlebte als Sechsjähriger die Bombardierung Magdeburgs, war ein Flüchtlingskind, erlernte den Maurerberuf, wurde Fußball-Nationalspieler und konnte auf eine langjährige und erfolgreiche Dienstzeit als leitender Kriminalist in Thüringen zurückblicken. Er erlebte den Zusammenbruch des Dritten Reiches, den Aufbau und schließlich auch den Niedergang der DDR. Klaus Dalski liebte das klassische Weimar, doch er kannte auch Buchenwald. Seine Lebenserinnerungen schrieb er in seinem dritten Buch “ Vom Pferdedieb zum Kriminaloberrat“ nieder. 

In seiner wunderbaren Frau Doris fand er sein Lebensglück, seine Familie wurde sein Ruhepol. So schwer die Arbeit als Kriminalist auch war, so verlor er nie seine Lebensfreude und seinen unvergleichlichen Humor. Auf seinem Grabstein, so sagte er oft augenzwinkernd, würde einmal stehen: Hier ruht ein ehrbarer Kriminalist und bummelt seine Überstunden ab. Mein lieber Klaus, das sei Dir vergönnt! In tiefer Trauer, in stillem Gedenken und in großer Freundschaft

Dein Freund und Verleger Michael


Mrz 15 2024

Ab Januar 2024 Burgvogt der Marksburg

Meine lieben Freunde! Seit Januar bin ich nicht mehr in Thüringen aktiv sondern diene der Deutschen Burgenverenigung e. V. als Burgvogt auf der Marksburg über Braubach am Rhein (Nähe Loreley, Koblenz). Die Deutsche Burgenvereinigung e. V. ist eine 125 Jahre alte Bürgervereinigung zum Schutz, zur Erhaltung und Erforschung der Burgen, Schlösser, Herrenhäuser usw.

Der Abschied vom alten Arnstadt und Thüringen fiel mir aufgrund der steilen Zunahme an Absurditäten – um es einmal vorsichtig auszudrücken – nicht wirklich schwer. Aber ich will nicht meckern! Ich vermisse nur meine Freunde, meine Fans und unser schönes Thüringen!

Haltet die Ohren steif! Und wenn Ihr mal in der Nähe seid oder die Marksburg besuchen kommt, meldet Euch bei mir!

Euer Michael Kirchschlager

Im Bild unten die stolze Marksburg über Braubach, einzige nie zerstörte Höhenburg am Rhein. Der gewaltige Burgturm stammt aus dem frühen 13, Jahrhundert, der Palas ebenso. Aus dem linken kleinen Rundturm habe ich einen phantastischen Blick auf den Rhein und das Rheintal.


Dez 27 2023

Drache Emil – Ein Film von Romy Gehrke (MDR)

Mal angenommen, sie schreiben ein Kinderbuch über einen Drachen. Welchen Namen bekommt ihr Held? Für Michael Kirchschlager war klar: Sein Drache heißt Emil und lebt in der Drachenschlucht. Und das nun schon zehn Jahre. https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-783782.html 

Unten im Bild mit Ritter Yannic aus Arnscht, 2023 HÖFliche Weihnacht zu Plaue


Dez 23 2023

Weihnachtsgrüße

Meine lieben Freunde, liebe Unterstützer unserer bibliophilen Werke!

Im nächsten Jahr werden wir alle angedachten und bereits geplanten Buchausgaben veröffentlichen.

Ab Januar gibt es bei mir eine tiefgreifende berufliche Veränderung, die aber keine Auswirkung auf Verlag und Buchherstellung hat: ich gehe auf die Marksburg am Rhein als Assistent der Geschäftsleitung.

Lesungen (auch als Ritter Michael) führe ich allerdings nicht mehr durch. Aber meine Autoren können weiterhin gebucht werden!

Nun wünsche ich Euch besinnliche Weihachten und einen guten Start ins neue Jahr 2024!

Euer Michael Kirchschlager


Dez 15 2023

Romy Gehrke und der Drache Emil

Eben mit der legendären Romy Gehrke gedreht: Drache Emil und seine Abenteuer. Literarisches, Ernstes, Kulturpolitik. Nächste Woche zu sehen im MDR Thüringen.


Nov 12 2023

Ein paar Impressionen von den Thüringer Buchtagen 2023 mit ein paar Kolleginnen und Kollegen

  1. Mit Katja Eisenschmidt auf den Thüringer Buchtagen! Katja hat einen ganz tollen Verlag, der Reiseführer für Wohnmobile herausbringt – www.womo.de! Und sie hat den Band über Thüringen selbst geschrieben! Ganz große Klasse! Also, wer Thüringen mal mit dem Wohnmobil erkunden will , sollte sich vorher diesen praktischen und reichbebilderten Reiseführer besorgen!
rpt

2. Mit Dr. Fietje Dwars, einem unserer größten thüringischen Literaten, der es verdient hätte, einen Preis zu erhalten! Unter anderem Herausgeber der literarischen Zeitschrift „Palmbaum“.

3. Mit Andre Kudernatsch, einem sehr spaßigen Kollegen aus Arnstadt ….

4. Mit meinem Autor, dem Ersten Krminalhauptkommissar Lutz Harder, samt Buch Lebendig begraben.

www.verlag-kirchschlager.dewww.verlag-kirchschlager

5. Mit Jenny Rubus und Rumpel. dem Silberkaterchen …. www.drachenmond.de

6. Mit Heidi Zengerling, die bei uns das Buch „Schöne Frauen leben gefährlich“ veröffentlicht hat und sich hier mit ihrem Neuling zu steinernen Denkmalen präsentiert!

7. Und last but not least eine tolle Kollegin samt töchterlicher Unterstützung: Kirsten Seyfarth aus Magdala – Danke für die tollen Hörnchen!

Alle anderen Kollegen, die ich mit mir porträtieren wollte, müssen sich auf nächstes Jahr gedulden oder aber die Fotos waren dann doch zu schlecht ….


Nov 7 2023

Der Hof zu Thüringen – Ort der Musen und Kunstbanausen

„Die Wartburg – Musensitz unter Landgraf Hermann I.?“ – so lautete der Titel eines Vortrags, den der Altgermanist Professor Manfred Lemmer von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in den frühen 1990er Jahren auf der Runneburg in Weißensee hielt. Zum Erstaunen aller Zuhörer wies der Philologe den sogenannten „Sängerkrieg“ ins Reich der literarischen Mären. Und ganz nebenbei wurde die Wartburg als Musensitz des Ludowingerfürsten „abgewählt“. Das brachte ihm auf der Runneburg großen Jubel ein. Berechtigten Jubel?

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Okt 20 2023

Lesung zu Toten und Untoten in der Friedhofshalle von Arnstadt

Hiermit möchte ich Euch auf eine ganz besondere Lesung aufmerksam machen: Am Freitag, dem 24. November, ab 18 Uhr lese ich zum Thema: „Tote und Untote – Wahrhaftige Geschichten von Friedhofsspuk und Geisterglauben“ in der großen Trauerhalle auf dem Friedhof Arnstadt. Es geht um die sog. Totentänze, barocke Texte zum Tod und zu Geistern, zu Toten und Untoten und dem Aberglauben vergangener Jahrhunderte; es sind teils skurrile Geschichten aber kulturgeschichtlich sind die Texte meiner Sammlung sehr interessant. Im Bild unten ein Kupferstiche aus meiner Sammlung von 1737. „Totentänze“ sollten uns alle erinnern, daß wir nicht ewig auf dieser Welt wandeln und unsere Zeit sinnvoll nutzen sollten. Mehr Informationen und weitere Lesungen mit den Autoren vom Verlag Kirchschlager bei www.verlag-kirchschlager.de


Okt 17 2023

Einschlagskrater und Einschüsse an Baudenkmalen – Vom Baubefund zum Mahnmal der Erinnerungskultur

Michael Kirchschlager

Im Rahmen meiner Forschungen zu Bliden und Blidensteinen stieß an Baudenkmalen, speziell Burg- und Stadtmauertürmen aber auch Kirchen, Gefängnisbauten und Denkmälern vereinzelt auf Spuren von Bewurf und Beschuß durch historische militärische Großfernwaffen, wie Bliden, Steinbüchsen und Geschützen aller Art und Zeiträume (inklusive sowjetischer Panzerabwehrkanonen, kurz „Pak“, aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges). Bei der hautptsächlich fotografisch durchgeführten Dokumentation der Einschlagskrater, Einschüsse und anderer ähnlicher Beschädigungen (z. B. durch Granatsplitter) und Schadensbilder, denen eine weit umfassendere Kartierung und Dokumentation gebührt, handelt es sich nicht nur um bauhistorische Befunde sondern auch um wichtige Zeugen militärischer und kriegerischer Auseinandersetzungen. Sie sind als Teil einer steinernen Erinnerungskultur zu verstehen und zu bewerten. Leider wurden in der Vergangenheit diese hochinteressanten Befunde „wegrestauriert“. Aber auch in der Gegenwart werden solche Art von Kriegsspuren entfernt, die doch als Teil unserer Erinnerungskultur erhalten bleiben sollten. In Güsten in Sachsen-Anhalt, der Heimatstadt des Verfassers, wurden kurz nach der Wende zwei Löcher in der Friedhofsmauer beseitigt, die von Splittern einer amerikanischen Luftmine stammten, die die US-Bomber 1945 über Güsten abwarfen.

Die Munition von militärischem Großgerät hinterläßt an Baudenkmalen neben allgemeinen großen Beschädigungen und Zerstörungen vorallem Spuren in Form von Einschlagskratern, die hauptsächlich durch Bewurf und/oder Beschuß entstehen. Daneben lassen sich auch Einschüsse mittels Handfeuerwaffen feststellen. Das komplette Spektrum historischer Munition läßt sich archäologisch als Fund und teils als Befund im Rahmen militärischer und kriegerischer Auseinandersetzungen vom hohen Mittelalter bis in die Gegenwart nachweisen. Nachfolgend sollen einige Befunde vorgestellt werden.

Unten im Bild der Turm der Burg Stolpe, Angermünde, rechts unten neben dem Eingang Einschußkrater eines Projektils einer sowjetischen Panzerabwehrkanone (?), datiert 1945.

Der eindrucksvolle, runde Großturm der Burg Stolpe, der sog. „Grüttpott“, in Stolpe, einem OT der Stadt Angermünde (Lkr. Uckermark, BB), mit 17,70 m Durchmesser gehört zu den imposantesten Türmen im norddeutschen Backsteingebiet. Eine Belagerung und Eroberung der Burg ist für 1446 durch den Kurfürsten Friedrich II. Eisenzahn (1413-1471) belegt. Ob Steinbüchsen zum Einsatz kamen bleibt sehr fraglich. Der Turm brannte aus und wurde ruinös. Drei Treffer sollen von einem sowjetischen Geschütz aus dem Jahr 1945 stammen. Aufgrund des massigen festen Mauerwerks konnten möglicherweise selbst panzerbrechende Granaten (Hohlladung?) dem Turm nichts anhaben.

Burg Blankenburg

Burg Blankenburg, Ruine, Wolfshagen1456 Belagerung durch Kurfürst Friedrich II. Eisenzahn von Brandenburg (1413-1471. Der Bergfried, auch Fangelturm genannt, ist 24 m hoch und besteht aus einem 11 m hohen, quadratischen Unterbau aus Feldsteinen und einem runden Backsteinaufbau.

Einschußkrater am Nikolausturm

Am Nikolausturm der Stadtbefestigung von Ochsenfurth (Lkr. Würzburg, BY) haben sich Einschlagskrater aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Der Nikolausturm, ein schlanker Rundturm mit Zeltdach an der südwestlichen Ecke der Stadtmauer gelegen, datiert ins 15./16. Jahrhundert.

Peenemünde

Peenemünde, V-Waffen-Versuchsanstlt., 1945, Bombardierung durch anglo-amerik. Bomber

Thomaskirche Erfurt, März 1945, mglw. Beschuß von der Straße aus, obwohl es auf Bombentreffer offiziell zurückgeführt wird! Verwendung unterschiedlicher Munition (Handfeuerwaffen, leichte MGs, Pak, Pz)

Zum Schluß sei noch auf zwei Denkmäler hingewiesen. Zum einen handelt es sich um das Grabdenkmal für Julius Schramm auf dem Friedhof in Märkisch-Buchholz (Lkr. Dahme-Spreewald, BB)

und zum anderen um das Denkmal für Prof. Hermann Schaeffer in Ilmenau (Ilmkreis, TH), unten im Bild.

Ersteres weist einen Durchschuss (Durchmesser ca. 50 cm) eines sowjetischen Geschützes (Pak?) auf. Am Eingang zum Friedhof befindet sich eine Anlage mit Kriegsgräbern, die an die Deutschen Soldaten erinnert, die 1945 bei Märkisch-Buchholz gefallen sind. Vermutlich handelt es sich bei dem Loch im Grabdenkmal um den letzte steineren Zeugen dieser Kämpfe. Neben dem Friedhof verläuft eine Straße; es scheint durchaus möglich, dass sich hinter den Friedhofssteinen und Denkmälern deutsche Soldaten verschanzt hatten, die dann von sowjetischer Artillerie unter Beschuss genommen wurden.Ebenfalls Spuren des Zweiten Weltkrieges zeigt das für Prof. Hermann Schaeffer (1824-1900) gestiftete Denkmal, welches Ein- und Durchschüsse aufweist. Das Denkmal, eine Bronzebüste auf einem steinernen Sockel, befindet sich im Sophiental zwischen Ilmenau und Manebach, und wurde von Schülern und Freunden gestiftet. Der Jenaer Hofrat und Professor weilte zum Kuraufenthalt in Ilmenau und förderte mit seinen Experimentalvorlesungen zur Physik und in Vorträgen die Glasbläser und Glasinstrumentenmacher im Thüringer Wald von Ilmenau bis Lauscha. Eine Tafel neben dem Denkmal erläutert die Herkunft der Einschüsse: „Die 17 Einschüsse in der Büste entstanden am Ende des 2. Weltkrieges durch amerikanische Soldaten.“ Mindestens zwei Schüsse gingen durch die Büste durch. Auch hier empfiehlt sich, die Büste in diesem Zustand zu belassen.

Fazit: Untersuchungen von Schadensbildern (Einschlagskratern usw.), hervorgerufen von historischem militärischem Großgerät, fehlen bislang und stellen ein interessantes und wichtiges Forschungsdesiderat dar. Zumeist wurden die Schadensbilder durch „Restaurierungsarbeiten“ zerstört. Gleiches droht zahlreichen Baudenkmalen oder Denkmälern in der Gegenwart, die durch unsachgemäße „Sanierung“ ihren Wert als historische Quelle verlieren oder stark einbüßen und so als Objekte einer Erinnerungskultur und somit dem kulturellen Gedächtnis verlorengehen. Der 1968 gebaute Wasserturm der Stadt Vukovar in Kroatien ist heute ein Mahnmal, das an die Grausamkeit des Kroatienkrieges 1991 – 1995 erinnern soll. Der zerschossene Turm dokumentiert und gemahnt eindrucksvoll an die Belagerung Vukovars 1995 durch serbische Truppen.


Okt 6 2023

Bürokratieland Thüringen …

Kürzlich las ich, in Thüringen gäbe es Lehrermangel! Ich mußte laut lachen! Wie einfach es ist, als junge Lehrerin einen Thüringer Kinderbuchautor in eine Schule einzuladen, zeige ich hiermit (ab hier endet schon die Satire!!!): Autorenlesungen bzw. Schreibwerkstätten an Thüringer Schulen und andere Bildungsträger (Vereine z. B.) können im Rahmen von unterrichtsbegleitenden und außerunterrichtlichen schulischen Vorhaben am Lernort Schule vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, auf Antrag der Schulen Kosten erstattet werden. Der Friedrich Bödecker Kreis für Thüringen e.V. unterstützt die Schulen bei der Organisation der Veranstaltung.

Es sind dabei nur neun !!! Schritte notwendig:

  1. Schritt: Die Schulen (Museen u. Vereine nicht) setzen sich mit dem Autor in Verbindung und vereinbaren den eventuellen Ort (GS) bzw. Termin für eine oder zwei Lesungen.

2. Schritt: Die Schule bzw. der Verein (die sich nur bedingt an den Kosten beteiligen muß) informiert den Friedrich- Bödecker-Kreis für Thüringen e.V. über dieses Vorhaben.

3. Der FBK sendet der Schule/Verein ein Angebot über die Ausgaben (z.B. Honorar, Fahrtkosten, KSK-Abgabe, Organisationskosten).

Ab hier geht es zu den Schulen zurück:

4. Die Schule schickt dieses Angebot mit dem nötigen Antrag, welcher auf der Homepage des

Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zu finden ist, an den Schulträger.

5. Schritt: Jetzt wird es schon sportlich! Der Schulträger stimmt dem Antrag zu und sendet diesen an das TMBJS. Wir das vergessen, Pech gehabt!

6. Schritt: Ab hier wird es ganz toll – mit mindestens zwei Monaten Vorlauf! Nach Bewilligung durch das Ministerium wird der FBK über die Kostenzusage durch die Schule informiert.

7. Schritt: Daraufhin schließt der FBK mit dem Autor/der Autorin einen rechtsgültigen Vertrag über die Lesung bzw. Werkstatt und übernimmt nach der Durchführung die Honorarüberweisung auf das Konto des Autors/der Autorin.

8. Der FBK stellt, entsprechend dem vorherigen Angebot, eine Rechnung.

9. Die Abrechnung erfolgt über den Schulträger (bei Schulen). Viel Spaß!

Zum Schluß eine kurze Frage: Welche Lehrerin oder welcher Lehrer will sich das antun?

Und noch etwas: Mitte November ist in Thüringen Haushaltsstop. Das heißt, ab hier keine Lesungen mehr. Kein Thüringer Schulkind kommt also zur Weihnachtszeit in den Genuß einer Lesung! Toll! Was? Deutlich unbürokratischer geht es in Sachsen-Anhalt. Hier sollten unsere schlauen Schönredner aus Erfurt einfach mal nachfragen.