Apr. 21 2016

ARNSTADT – 750 Jahre Stadtrecht – Stadtrecht und Stadtrechtsverfassung in Arnstadt von den Anfängen bis zur Gegengwart

Zur Entstehung von Stadtrechten

Städte nahmen in der vorwiegend agrarisch geprägten Zeit des Mittelalters eine herausragende Stellung ein. In ihren zumeist mit steinernen Mauern und Türmen angelegten Befestigungen lebten überdurchschnittlich viele Menschen auf engstem Raum und gingen ihrem Handel und Handwerk nach. Das brachte eine rechtliche Sonderstellung gegenüber dem Umland mit sich und mußte spezifisch den Bedürfnissen der Stadtbewohner angepaßt sein. Continue reading


März 8 2016

Verleihung Arnstädter Literaturpreis 2016

Liebe Arnstädter Literaturfreunde! Bald ist es geschafft – wir verleihen den Arnstädter Literaturpreis 2016 an Frau Gudrun Piesche. Hiermit möchte ich alle Literaturfreunde und Gäste nochmals daran erinnern bzw. noch einmal aufs Herzlichste zu unserer offiziellen Preisverleihung des Arnstädter Literaturpreises 2016 am 16. März 2016 ab 15 Uhr im Gast- und Logierhaus „Goldene Henne“ (Kaminzimmer) in Arnstadt einladen. Es wird ein kleines Programm, eine kleine Festrede und ein kleines Kuchenbuffet geben. Alle Beiträger/Innen samt ihre Gäste sowie unsere Freunde und Sponsoren sind herzlich eingeladen. Es wird keine offizielle Festveranstaltung, wir werden eher im kleineren Kreis bleiben, so wie gewünscht und mehrfach besprochen. Ich hoffe, die 40 bestellten Plätze werden reichen. Ansonsten rücken wir etwas zusammen.

Bitte den Termin weitersagen an alle unsere Freunde, die kein Internet haben und keine Zeitung und die ich nicht telefonisch erreicht habe….


Feb. 28 2016

Mörder über Mörder

In dieser Woche war wieder einmal ganz schön viel los. Am Montag war ich in Herressen-Sulzbach bei Apolda zu zwei Kinderbuchlesungen (Emil rettet Thüringen – Wer sonst? Danke an Frau Reisser!). Wir haben auch ein Umweltsiegel eingeführt – mehr davon auf www.beiemil.de. Dann war ich am Mittwoch mit Kriminalrat Hans Thiers a. D. in Neustadt/Orla im prächtigen Rathaussaal zu einer Lesung mit etwa 120 Zuhörern (Besten Dank an Frau Junge und ihr Kollektiv!). Am gleichen Tag kreiste mal wieder ein Hubschrauber über Arnstadt – mir war gleich klar: die Polizei sucht einen „Abgängigen“. Und tatsächlich: ein 25jähriger Mörder war aus dem Amtsgericht geflohen, nachdem er zwei Wachmänner, einen davon schwer, mit einem spitzen Gegenstand verletzt hatte. In Nordhausen konnte er gestellt werden. Lebenslang mit Sicherungsverwahrung kann hier nur das Urteil lauten. Den Kindern in der Schule wurde das auch gleich gesagt („Papa, in Arnstadt ist ein Töter weggelaufen…“), so kommt das dann an. Am Freitag war ich nochmals mit Hans Thiers zu einer Lesung in Oberndorf im „Schulhaus“ (Danke an Familie Audehm!), tolles Essen, sehr gute Veranstaltung und wir haben sogar noch ein Bild des Zweifachmörders Lothar Peisker von einer Dame aus Töppeln erhalten. Peisker, den man „Bullat“ nannte, wegen seines Bullenschädels, wurde am 11. August 1967 in Leipzig mit der Fallschwertmaschine geköpft. Er hatte eine Frau und ein junges Mädchen bestialisch getötet.


Jan. 13 2016

Limitierte Buchausgaben zum Arnstädter Stadtrechtsjubiläum

Im Festjahr 2016 erscheinen anläßlich des 750jährigen Jubiläums der Verleihung des Stadtrechtes an Arnstadt zwei streng limitierte Buchausgaben im Verlag Kirchschlager. Band I beinhaltet die ausgewählten Erzählungen zum Arnstädter Literaturpreis 2016. Die Arnstädter Gewinnerin Gudrun Piesche gab mit ihrer Erzählung „Nur ein Augenblick“ den Titel des Erzählbandes vor. Er wird als Hardcoverausgabe mit Leseband ab Mitte März erscheinen. Die historischen Erzählungen werden auf bestem Papier (Papiersorte: Schneebruch, etwa 200 Seiten) gedruckt. Ausgestattet wird das 18 Euro teure Buch zudem mit einigen Illustrationen und Scherenschnitten.

Der zweite Band – die Festschrift zum Stadtrechtsjubiläum – wird ein umfangreiches Standardwerk zur Arnstädter Geschichte. Bürgermeister und Ratsherren der Stadt Arnstadt vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Autorin und Archivarin Andrea Kirchschlager M. A. stellt auf etwa 200 Seiten Biographien und Lebensereignisse der Arnstädter Bürgermeister und Ratsherren vom Mittelalter bis zur Gegenwart vor. Michael Kirchschlager gibt am Anfang des Buches einen Überblick über die Stadtrechtsverfassung, den Aufbau und die Entwicklung des Stadtrates sowie die Stadtgerichtsbarkeit. Zahlreiche Bilder herausragender politischer Persönlichkeiten Arnstadts machen dieses Werk zu einem klaren Muß für jeden an Arnstadts Geschichte Interessierten. Auch dieser großformatige Band erscheint als hochwertige Hardcoverausgabe mit Leseband und wird auf feinstem Kunstcremepapier gedruckt. Preis: 24 Euro.
Es wird von beiden Büchern keine weiteren Auflagen geben!
Weitere Informationen finden Sie bei: www.literaturfreunde-Arnstadt.de und Verlag-kirchschlager.de.


Nov. 25 2015

Ab sofort findet Ihr den Drachen Emil und seinen Drachenritter Michael auf Facebook!!

Hiermit möchte ich allen Drache-Emil-Freunden mitteilen, daß Ihr uns ab sofort auch auf Facebook findet! Sucht einfach nach Michael Kirchschlager oder Drache Emil! Wenn noch nicht alles so perfekt ist, dann liegt das daran, daß Emils Feueratem für Facebook einfach zu heiß ist ….

Tannenberg1


Juni 10 2015

Neue Termine als Drachenritter und für kriminalistische Lesungen 2015

Als Drachenritter:

Dienstag, 2. Juli, 10 Uhr, Gera Lusan, Bibliothek, „Emil rettet Thüringen“ (wer sonst!?)

Samstag, 4. Juli, KIKUNA Eisenach, nachmittags „Emil und die Burg der Trolle“

Gemeinsam mit Kriminalrat a. D. Hans Thiers

„Die Nacht der Serienmörder“

Freitag, 26. Juni 2015, 20 Uhr, Weimar „Die Nacht der Serienmörder“, im Künstlergarten am Theaterplatz (direkt neben dem Bauhausmuseum am Theaterplatz in Weimar)

Unsere kriminalistischen Lesungen sind nicht immer einfach zu ertragen (wie man mir auf dem Bild unseres Lesers Frank Rutkowski ansieht). Es geht oft unter die Haut, selbst wenn meine Freunde, die Kriminalisten, (und ich mittlerweile selbst) schon ziemlich „hart verpackt“ sind.

Freitag, 12. Juni 2015 Im „Meißnischen Obscurum“, einem gruseligen Keller, bei unserer lieben Christiane Weikert, 19 Uhr und 21 Uhr (9. Meißner Literaturfestival 2015)

22. Oktober 2015 Stadtbibliothek Themar

26.  Oktober 2015 Stadtbücherei Suhl, ab 19 Uhr, Bahnhofstraße 10 (Netzwerk Bibliothek – Thüringen liest)

Freitag, 13. November 2015 Gaststätte „Schwarzer Bär“ in Güsten, Sachsen Anhalt, ab 19 Uhr

Bücher über “Wahre Kriminalfälle” (True Crime) sind seit jeher beliebt und finden ein breites Lesepublikum. Der Verlag Kirchschlager aus Arnstadt, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, hat sich auf Kriminalgeschichte und die Herausgabe sogenannter Pitavals (Sammlungen historischer Kriminal- und Strafrechtsfälle) spezialisiert. Die Lesung “Die Nacht der Serienmörder” beginnt mit einer Einführung in die unterschiedlichen Arten von Serienmord und der Beschreibung von diversen Typen von Serienmördern. Dabei berichtet der Historiker Michael Kirchschlager von den unheimlichsten Fällen der deutschen, aber auch europäischen Kriminalgeschichte. Fälle, wie die des Kindesmörders Gilles de Rais, des Kannibalen Karl Denke, des Serienmörders Haarmann oder diverser russischer Serienkiller geben einen erschreckenden Einblick in die Psyche der gestörten Täter. Gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter der Morduntersuchungskommission (MUK) des Bezirkes Gera, Kriminalrat a. D. Hans Thiers, berichtet der Historiker und Verleger Michael Kirchschlager des weiteren über die Aufdeckung, Aufklärung und Untersuchung authentischer Mordfälle, die durch Serienmörder in Thüringen zur Zeit der DDR begangen wurden. Die beiden Vortragenden führen uns an Tatorte voller Grauen. Besonders bei Straftaten gegen Kinder ging in den Städten und Gemeinden der ehemaligen thüringischen Bezirke die Angst um. Die Kriminalisten waren bestens ausgebildet, die einzelnen Abteilungen personell stark besetzt. Die Aufklärungsquote betrug 98 Prozent. Doch Serienmörder waren und sind schwer zu fassen. Das Spektrum reicht von der sechsfachen Kindesmörderin über den sexuell motivierten Frauenmörder bis zum pädophilen Kindesmörder. Die Geständnisse der Täter lassen uns erschaudern und wie so oft müssen wir erkennen, daß Gerechtigkeit nur ein Traum ist.

Hans Thiers gebührt das Verdienst, zahleiche Mordfälle, darunter auch Serienmorde, nicht nur aufgeklärt, sondern auch für ein interessiertes Publikum aufbereitet und niedergeschrieben zu haben. Zahlreiche Quellen wie Geständnisse, psychiatrische Gutachten und Vernehmungsprotokolle ergänzen die Kriminalberichte, die zudem einzigartige Einblicke in die unermüdliche Arbeit der DDR-Kriminalisten und der mit ihnen zusammenarbeitenden Organe und Institutionen geben.

Dabei wird deutlich, daß Kriminalität in der Presse der DDR nicht – wie oftmals angenommen wird – “vertuscht” wurde. Ganz im Gegenteil! Zu allen Fällen fanden sich Zeitungsbeiträge oder alte Fahndungsaufrufe, die deutlich aufzeigen, wie gezielt mit Hilfe der Öffentlichkeit Kriminalität bekämpft wurde.


Apr. 26 2015

Beim Brauereifest in Watzdorf – ein paar Bildimpressionen

Hier drei königliche Hoheiten: Bierkönigin Melina, Prinzessin Anna Maria und Bierprinzessin Laura. Melina und Laura sind extra aus Berlin angereist, um in Thüringen Bier zu trinken! Continue reading


Apr. 23 2015

Heute ist der Sankt Georgentag, Tag der Ritter, Tag des deutschen Bieres und Welttag des Buches!

Liebe Leserinnen und Leser! Heute begehen wir einen großen Tag: den Sankt Georgentag, Tag der Ritter, Tag des deutschen Bieres und Welttag des Buches! Ich bin heute – ausnahmsweise – nicht zu erreichen. Ich gönne mir eine ritterliche Pause (natürlich in passendem „Outfit“)!


März 19 2015

Der Verleger über betrügerische „Verleger“

Erst vor wenigen Tagen erzählte mir ein lieber Freund, daß er (und andere Autoren) von einem üblen Kerl, der sich “Verleger” nannte, um Geld betrogen und über den Tisch gezogen worden seien. Ich sagte ihm, dann war das kein Verleger sondern ein Krimineller. Er will jetzt Anzeige bei der zuständigen Staastanwaltschaft erstatten, denn der Herr “Verleger” oder besser der kleine Kriminelle hat sich natürlich auch nicht auf Verträge eingelassen. Aber was war passiert? Continue reading


Feb. 5 2015

Arnstädter Literaturpreis 2016 – Einsendungen sind noch bis 15. Juli 2015 möglich

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 750-Jahrfeier der Stadtrechtsverleihung der Stadt Arnstadt wurde am 26. Februar 2014 durch die Literaturfreunde Arnstadt (IG) der Arnstädter Literaturpreis 2016 ausgelobt. Der Arnstädter Literaturpreis 2016 soll Arnstadts Ansehen als Stadt der Kultur weiter befördern. Gleichzeitig möchte er die Identifizierung der Arnstädter und aller Einwohner des Ilm-Kreises mit ihrer Stadt/Kreisstadt stärken. Der Arnstädter Literaturpreis wird weit über die Kreisgrenzen hinausstrahlen und eine positive Imagepflege zur Folge haben. Die Literaturfreunde Arnstadt (IG) sind Träger des Preises.

Von links nach rechts: Der Künstler Heiko Freitag, Teresa Umbreit, eine junge Frau aus der Jury und Michael Kirchschlager, einer der Organisatoren.

Der Arnstädter Literaturpreis 2016 wird für eine literarisch-historische Erzählung zur Geschichte von Arnstadt von 15 bis max. 25 Seiten vergeben (25 Zeilen, Schriftgröße 12 Pkt.). Mindestalter der Einsender: 18 Jahre. Die Teilnehmer versichern, daß ihr Manuskript noch nicht veröffentlicht wurde und auch kein Verlagsvertrag für die Veröffentlichung besteht. Die Teilnehmer erklären sich bereit, ihre Manuskripte kostenfrei unter der Herausgeberschaft der Literaturfreunde Arnstadt (IG) zu veröffentlichen, sofern ihr Beitrag für den Wettbewerb ausgewählt wurde (die besten zehn Beiträge). Die Autorinnen und Autoren reichen eine kurze Autorenvita samt Auswahlbibliographie, ein kurzes Exposé zum Inhalt der Erzählung und das vollständige, ausgedruckte Manuskript in alter oder neuer Rechtschreibung ein. Einsendungen bitte an: Verlag Kirchschlager, z. H. Michael Kirchschlager, 99310 Arnstadt, Ritterstraße 13. Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Manuskripte, denen ein ausreichend frankierter Rückumschlag begegeben wurde, können zurückgeschickt werden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluß der Manuskripte ist der 15. Juli 2015. Ende Oktober 2015 werden die besten zehn Erzählungen und Autoren bekanntgegeben. Anfang Dezember 2015 erfolgt die offizielle Bekanntgabe des Preisträgers.

Der Arnstädter Literaturpreis 2016 wird von einer unabhängigen, fachlich kompetenten Jury verliehen. Der Preisträger erhält zum Preisgeld von 2.000 € einen von dem Künstler Heiko Freitag gestalteten Adler aus Eiche, der symbolisch für das Wappen der Stadt Arnstadt steht. Neben dem ausgewählten Werk werden die besten neun literarischen Arbeiten in einem Buch herausgegeben. Die Verleihung des Arnstädter Literaturpreises sowie die Präsentation der damit entstehenden Publikation findet am Welttag des Buches, am 23. April 2016, im Saal des Gast- und Logierhauses “Goldene Henne” zu Arnstadt statt.