Juli 1 2009

Unser neues Cover – Wie gefällt es Euch?

Bald ist es soweit! „Historische Serienmörder II“ kommt in den Handel. Mit dabei Beiträge von Michael Horn über die bayerischen „Pappenheimer“ und deren grausame Hinrichtung, ein längerer Aufsatz vom Vater-Denke-Spezialisten Armin Rütters über Vater Denke (schon im Cover kann man den Kannibalen Denke erkennen), zwei messerscharfe Kriminalfälle von Wolfgang Krüger (Ladykiller Smith und Eugen Weidmann) sowie ein ausführlicher Aufsatz von Petra Klages, die uns ihr Buchprojekt „Brieffreundschaft mit einem Serienmörder“ vorstellt. Auch ich habe einen kleinen Beitrag geschrieben, habe mich aber diesmal zurückgehalten und den tollen Arbeiten der Beiträger den Vortritt gelassen. Das war gut so! Alles in allem wird es wieder eine schwere Kost! Doch eine Kirchschlager-Buchleserin bzw. einen -Leser kann wohl nichts mehr erschrecken (außer deutsche bornierte Betonköpfe und selbstherrliche Bürokraten). Bald präsentiere ich auf Kriminalia.de eine erste Leseprobe. Das Buch selbst wird hoffentlich in sechs Wochen erscheinen. Hier schon mal das fertige Cover, welches mal wieder unser guter Matthias Helbing gestaltete!

Vorbestellungen per Mail möglich! Einfach bei "Kommentar" bestellen, Anschrift nicht vergessen!

Vorbestellungen per Mail möglich! Einfach bei "Kommentar" bestellen, Anschrift nicht vergessen!


Juni 24 2009

Dr. Mabuse, Edgar Wallace und Co.

Heute möchte ich meinen Leserinnen und Lesern eine neue Webseite vorstellen, die von Interesse sein dürfte. Seit Jahren beschäftigt sich Arndt-Heinz Marx aus Hanau mit Kriminalfilmen (u. a. Jerry Cotton, Mabuse, Edgar Wallace Filme) und historischen Kriminalfällen. Er recherchiert sogar vor Ort und das mit viel Energie! Continue reading


Mai 12 2009

Neue Rezension der „Kriminalchronik des Dritten Reiches“

Die nationalsozialistische Ideologie und der NS-Staat erfreuen sich größter wissenschaftlicher Auseinandersetzung, Continue reading


Mai 5 2009

Das Bild der Woche: Vater Denke, der Kannibale

Dieses Foto erhielt ich von Armin Rütters. Herzlichen Dank! Weitere Infos findet die geschätzte Leserschaft auf www.historische-serienmoerder.de.

Vater Denke, der Kannibale

Vater Denke, der Kannibale


Mai 2 2009

Ein Interview mit Armin Rütters

Herr Rütters, Sie beschäftigen sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Phänomen „Serienmörder“ – wieso fasziniert Sie dieses Thema so? Continue reading


Apr. 30 2009

Ein Gedicht auf Vater Denke

Folgendes Gedicht schickte mir Erich H. Koch, der die bekannte Webseite Erichs-Kriminalarchiv betreibt. Herzlichen Dank! Vater Denke, der berüchtigte Kannibale, wird zudem ausführlich von Armin Rütters, dem Denke-Experten in Deutschland schlechthin, in unserem Band „Historische Serienmörder II“ ausführlich vorgestellt. Neues Bildmaterial ergänzt diesen Beitrag in ausgezeichneter Weise. Continue reading


März 24 2009

Neue Rezension in der Buechereule.de von Eskalina

Um es vorweg zu sagen, dies ist kein Buch für zarte Gemüter. Continue reading


März 6 2009

Verlag Kirchschlager auf der Leipziger Buchmesse

Endlich ist es wieder so weit, Leipziger Buchmesse. Ihr findet uns an allen Tagen (12.3.-15.3.2009) in Halle 4, Stand A 206!

Für uns wird 2009 – in diesem Krisenjahr beinahe menetekelhaft – das Jahr der Serienmörder.
Wir werden zur Leipziger Buchmesse u. a. die Neuerscheinungen „Kriminalchronik des Dritten Reiches“ (Band I) von Wolfgang Krüger, „Berliner Verbrecherinnen“ sowie das Romanheft „Giftmord in der Henne“ vorstellen. Gleichzeitig werden wir unser neues Layout präsentieren, welches sich mehr an die frühen 20/30er Jahre des 20. Jahrhunderts anlehnt.
Desweiteren wird unser Jahresprogramm vorgestellt:

HISTORISCHE SERIENMÖRDER II – Menschliche Ungeheuer vom späten Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Hrsg. v. Michael Kirchschlager. Mit Beiträgen von Petra Klages und Wolfgang Krüger. 280 Seiten, ca. 60 Abbildungen, zahlreiche Vignetten, Preis: 22 Euro. ISBN 978-3-934277-25-0

Petra Klages: „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder
„Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder beschreibt die Entwicklung eines Menschen zum Serienmörder. Mißbrauch in der Kindheit, Verrohung und Gewalt machten aus Axel F. das, wovor wir uns fürchten – einen Serienmörder.
Hinter den grausamen Taten stehen Menschen mit einem häufig tragischen Schicksal – wie Axel F., der erst Tiere quälte und später Frauen abschlachtete und bestialisch verstümmelte. Petra Klages beschreibt in ihrem Buch eindrucksvoll den Zusammenhang von Opfer-Täter und mitverantwortlicher Gesellschaft.
Ein Buch, das erschüttert.
Ca. 220 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, Leseband, ca. 200 Seiten, Preis: 19.90 Euro. ISBN 978-3-934277-22-9
Gleichzeitig erscheint dazu ein Hörbuch.

DER CLAN DER SERIENMÖRDER. Gniperdoliga, Nirsch und Co. von Michael Horn und Michael Kirchschlager
Durch intensive Recherchen unseres Autors Michael Horn in süddeutschen Archiven gelang es, sensationelles Material im Fall Gniperdoliga, des größten Serienmörders des alten Europa, zu finden. Dieser Kriminalfall, der eine ganze Serienmörder-Bande zum Gegenstand hat, wird eindrucksvoll und schockierend in diesem Band vorgestellt. Bei den „Massenmorden“ von Gniperdoliga, Nirsch und Co., die beinahe 2.000 Menschen ermordeten, dürfte es sich um den größten Kriminalfall der deutschen Kriminalgeschichte, wenn nicht sogar der europäischen Kriminalgeschichte handeln.
Das Ausmaß der Serienmorde dieser skrupellosen Bande übertrifft alles Dagewesene.
Ein Buch für Leserinnen und Leser mit starken Nerven!
Hardcover, Fadenheftung, Leseband, ca. 200 Seiten, ca. 20 Abbildungen, Preis: 19,90 Euro. ISBN 978-3-934277-26-7

Wolfgang Krüger: KRIMINALCHRONIK DES DRITTEN REICHES. Band II 1938 – 1945.
Leseproben sowie ein Interview mit dem Autor findet man bei Kriminalia.de – dem Online-Magazin für Kriminal- und Rechtsgeschichte.
336 Seiten, 51 Abbildungen. Preis: 20 Euro. ISBN 978-3-934277-24-3

Unsere beiden Klassiker „DAS OBSCURUM“ und „Ich will ein guter Koch sein“ werden vorerst nicht neu aufgelegt – Opfer der Krise – aber, zwei, drei Exemplare haben wir noch im Lager…
Das Gleiche gilt für den Crako, der ebenfalls ausläuft.
Alle Buchbestellungen bitte über unseren Internetshop bei verlag-kirchschlager.de
Wir liefern porto- und versandfrei!

Deutsche Fallbeilmaschine - Im Jahr der Krise unser Favorit...

Deutsche Fallbeilmaschine - Im Jahr der Krise unser Favorit...


Feb. 20 2009

Berliner Verbrecherinnen – Neue Rezension in der FAZ

Am 19. Februar schrieb Prof. Alexander Kosenina über unseren Band „Berliner Verbrecherinnen“ eine Rezension im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ):
Gute Kriminalliteratur verdankt sich oft der Wirklichkeit. Schillers „Verbrecher“, E.T.A. Hoffmanns „Fräulein von Scuderi“ oder Büchners „Woyzeck“ verwandeln Mordfälle in Dichtung – Döblins „Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord“, Kischs „Generalstabschef Redl“ oder Lessings „Haarmann“ dokumentieren hingegen Prozesse mit literarischen Mitteln. Der „Tatort“ des neunzehnten Jahrhunderts war der „Neue Pitaval“ in sechzig Bänden (1842 bis 1890). Etliche Sammler wollten damit konkurrieren, darunter auch Johann August Diezmann mit den „Nachtseiten der Gesellschaft“ (von 1844 an).
Michael Kirchschlager, Verleger historischer Kriminalfälle, hat daraus jetzt einige seiner „Berliner Verbrecherinnen“ bezogen. Spektakulär ist etwa das – auch im „Pitaval“ behandelte – Verfahren gegen Sophie Charlotte Elisabeth Ursinus, die 1803 wegen mehrfachen Giftmordes zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Gerichtsmedizinisch führt es zu besseren Methoden des Arseniknachweises. Der historisch jüngste Fall von 1913 stammt vom Gerichtsreporter Hugo Friedländer, einem prominenten Pitaval der Moderne. Es ist ein verwickeltes Liebesdrama aus dem Berliner Tiergarten, das von Erpressung, psychischer Abhängigkeit und zwei schwer erklärbaren Kopfschüssen handelt. Der perfekte Stoff für einen historischen Kriminalroman.

Berliner Verbrecherinnen

Berliner Verbrecherinnen


Feb. 10 2009

Mark Benecke über die „Kriminalchronik des Dritten Reiches“

Mark Benecke on Tour

Mark Benecke on Tour

Wer kennt nicht den Madendoktor und Bestseller-Autor Dr. Mark Benecke? Nun, ich kenne ihn, und ab und an rezensiert er unsere Bücher. Jetzt wieder. Das klingt dann so:

Die „Kriminalchronik“ ist ein ganz klassischer Pitaval, also eine Sammlung von – hier zwanzig – Kriminalfällen, die ohne sozialen und kulturellen Kommentar auskommt. Das ist wegen des abgedeckten Zeitraumes (Deutschland der dreißiger Jahre) besonders erfreulich, weil die Autoren sich politische Kommentare verkneifen, die ohnehin nur wenig bis gar nichts mit dem eigentlichen Tatgeschehen zu tun haben. Kulturwissenschaftliche Autoren hätten der Versuchung sicher nicht widerstanden.
Vielleicht um die daher scheinbar „trockenen“ Fallschilderungen – oft aus Zeitungsartikeln sehr gut lesbar extrahiert – etwas lebendiger zu gestalten, tappt Wolfgang Krüger stilistisch hin und wieder in die Falle. Beispielsweise hat er eine übergroße Freude an Ausrufezeichen und einem gewissen Retro-Stil:
„Ebenso entdeckte er einige Gegenstände, die Dr. Kraus geraubt worden waren!“  – „Doch merkwürdigerweise hatte keine einzige Gaststätte in der näheren und weiteren Umgebung bis Lautenthal an jenem Tage derartige Bohnen verabreicht!“ – „Das Spiel war aus!“

Mir macht das gar nix, ich kannte trotz meiner ultrafetten Sammlung alter Kriminalakten keinen einzigen der im Buch geschilderten Fälle und bin froh, die ordentlich berichteten, wahren Ereignisse so schön und sachlich nachvollziehen zu können.
Die moderne Forensik-Fiktion mit Hubschraubern, teuren Geräten und auf Knopfdruck erstellten Gutachten spielt in der „Kriminalchronik“ natürlich keine Rolle, und das ist auch gut so. Man kann wie in den alten Pitavals nacherleben, dass Fälle zwar mit Action und Getue, aber auch klassisch durch Zeugenaussagen und das Zusammenpuzzeln von zeitlichen Abläufen gelöst werden. Es ist nur eben etwas komplizierter und vor allem für den Richter schwieriger, zu entscheiden, was Sache ist. Prima, sich das noch einmal klar zu machen. Continue reading