Jan 23 2012

Neuerscheinungen und Nachauflagen 2012

Geschätzte Leserinnen und Leser! Für dieses Jahr planen wir folgende Neuerscheinungen zur Kriminalgeschichte:

1. Armin Rütters: Karl Denke – Der Kannibale von Münsterberg (Arbeitstitel), eine Monographie zu einem der bekanntesten Serienmörder (neben Haarmann und Kürten) des 20. Jahrhunderts, darin zahlreiche Fotos (z. Teil Erstveröffentlichungen) und Quellen

2. Wolfgang Krüger: Kriminalchronik des Dritten Reiches III, Sonderband: Serienmörder des Dritten Reiches, ein umfangreicher Band zu einem spannenden Abschnitt deutscher Kriminalgeschichte in gewohnt sachlicher Art, mit zahlreichen Abbildungen

3. Der Clan der Serienmörder (Arbeitstitel) – Mord- und Übeltaten auf Flugschriften des 16. Jahrhunderts, ein großformatiger und ganzfarbiger Bild-Text-Band, kommentiert von Michael Kirchschlager, die umfangreichen Recherchen besorgte Michael Horn (inklusive Materialbeschaffung)

Bücher im Schuber

Eduard Fritze:Fränkisch-thüringische (hennebergische) Holzbauten, Nachdruck von 1892

Otto Grashey: Praktisches Handbuch für Jäger (nur per Vorbestellung!)

Siehe auf der rechten Seite dazu die Rubrik in der Navigationsleiste.

Nachdrucke seltener Ausgaben in Frakturschrift

Wilhelm Bode: Leben in Alt-Weimar, Nachdruck der Erstausgabe von 1912

Nachauflagen

1. Klaus Dalski: Der Kopf in der Ilm – Ein Thüringer Kriminalist erzählt, 3. Auflage

2. Wolfgang Krüger: Kriminalchronik des Dritten Reichs I, 2. Auflage

Zudem freue ich mich Ihnen mitteilen zu können, daß in diesem Jahr im Rahmen einer Zusammenarbeit der erste Band eines Kinderbuches gemeinsam mit Steffen Grosser im Knabe Verlag Weimar erscheint.

Änderungen vorbehalten!!!


Jan 22 2012

In Vorbereitung: Leben in Alt-Weimar von Wilhelm Bode

Leben in Alt-Weimar

Leben in Alt-Weimar

Der Schriftsteller Wilhelm Bode wurde 1862 in Hornhausen geboren. Aufgrund seiner zahlreichen Forschungen und Bücher wurde er auch Goethe-Bode genannt. Aus seiner Feder stammen solche Werke wie Goethe in vertraulichen Briefen seiner Zeitgenossen (3 Bände), Goethes Liebesleben, Goethes Leben (unvollständig), Charlotte von Stein, Amalie, Herzogin von Weimar (3 Bände), Goethes Leben im Garten am Stern und Goethes Lebenskunst.

Zuletzt arbeitete er als Schriftsteller in Isseroda (bei Weimar) sowie in Weimar. Er starb im Oktober 1922 bei einem Verkehrsunfall. An den rührigen Schriftsteller erinnert noch heute die Wilhelm-Bode-Straße im Süden Weimars.

Nachdruck der Erstausgabe von 1912
Hardcover, Fadenheftung, Leseband, 168 Seiten, durchgehend illustriert
Preis: nur 10 Euro!

Das Buch erscheint ab Mitte März 2012. Gedruckt mit freundlicher Unterstützung der Buchhandlung Thalia in Weimar.


Jan 20 2012

Krimilesungen am 15. Februar und 24. März 2012 in Arnstadt

Am 15. Februar folge ich einer Einladung des Vorsitzenden des Werksauschusses für den Kulturbetrieb der Stadt Arnstadt, Georg Bräutigam (Pro Arnstadt), in die Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt zu einer Lesung des unveröffentlichten Romans “Hans Stahl und der Tod der Rosen”. Beginn: 19.30 Uhr. Zudem ist auch eine Lesung von Katharina Schendel aus ihrem Roman “Bei Nacht sind alle Katzen grau” geplant. Genauere Informationen folgen.

Am 24. März lese ich gemeinsam mit Klaus Dalski, der es im Dezember 2011 wieder auf die TA-Bestsellerliste schaffte und vor Starkoch Alfons Schuhbeck auf dem 2. Platz landete, in der “Goldenen Henne” aus bisher unveröffentlichten Manuskripten. Die Lesung findet im “Kaminzimmer” statt; der Preis beträgt 29.90 Euro pro Person. Darin sind ein Sekt sowie ein Drei-Gänge-Menü (Menüfolge wird noch bekanntgegeben) enthalten. Platzreservierungen und Vorkasse sind erbeten. Die Platzzahl ist beschränkt.


Jan 17 2012

Bosbach, Loriot, Kerkeling: Wer wird„Sprachwahrer des Jahres“?

Wolfgang Bosbach, Loriot und Hape Kerkeling sind als „Sprachwahrer des Jahres“ 2011 vorgeschlagen. Das teilte die DEUTSCHE SPRACHWELT mit. Die Sprachzeitung ruft erneut zur Wahl von Personen, Unternehmen oder Gruppen auf, die sich um die deutsche Sprache verdient gemacht haben. Weitere Kandidaten sind der Chaos Computer Club, der Sänger Max Raabe, der SPD-Politiker Torsten Hilse, das Rostocker Modehaus „Nikolaus“, der Wirtschaftsprofessor Michael Olbrich und die Richter am Bundesgerichtshof Klaus Tolksdorf und Wolfgang Ball. Die Abstimmung endet am 31. Januar 2012. Continue reading


Jan 17 2012

Hans Stahl – Die Sezierung

Der Gestank, der von der Leiche ausging, war entsetzlich. Pfaffe schleppte sein tropfendes Leichenbündel in eine Ecke des großen Hofes des Hurenhauses, wo keine Sonne hinschien, und ließ es fallen. Dann rollte er die Rebecca aus, übergoß sie mit Brunnenwasser und trocknete sie mit groben Tüchern ab. Während der Leichenreinigung erschienen erneut die Herren des Gerichts, Herr Bürgermeister Fischer, der Herr Amtsrichter und der Herr Gerichtsschreiber Kropf. Sie unterhielten sich leise und mit abgewandtem Rücken. Offensichtlich teilte der Herr Amtsrichter den Inhalt des ersten Verhörs des Herrn von Ingersleben mit.
Inzwischen traf Herr Doktor Breithaupt ein, der einen Kollegen und einen Studenten der Medizin mitbrachte. Der Mediziner verkündete, die Sezierung gleich im Hof des Bordells vornehmen zu wollen, wofür er eigens einen Tisch benötigte, der darauf von den Schönfrauen herbeigeschafft wurde. Continue reading


Jan 16 2012

Hans Stahl – Die tote Schönfrau

Am nächsten Morgen, das erste Läuten der Glocken Unser Lieben Frauen war schon eine Weile her, klopfte es wie wild an unsere Haustür. Ich wohnte im zweiten Geschoß und hatte meine Schlafstube direkt über der Pforte, gerade um schnell geweckt werden zu können. Mein Kopf war noch ordentlich schwer vom vorabendlichen Gelage, und wie ich zum Fenster stolperte, fühlte ich einen leichten Schwindel. Ich sah aus dem Fenster und schaute in das blutleere Gesicht meines Fähnrichs, des langen Frienstedt. Continue reading


Jan 12 2012

Hans Stahl als junger Fähnrich

Wegen der Sache mit den Mordbrennern (Hans Stahl hat in den vorangegangenen Kapiteln zwei Mordbrenner ins Jenseits befördert-Anmerkung d. Verf.) war ich unserem Stadtkommandanten derart ans Herze gewachsen, daß er beschloß, mich unter seine besonderen Fittiche zu nehmen, was kurzum hieß, ich mußte ihn fortan wie ein abgerichteter Hund auf allen seinen Wegen und Patrouillen begleiten. Doch ich nahm es mit großer Gelassenheit, war ich ja schließlich ein Fähnrich, und so kam es, daß ich das Handwerk des Stadtsoldaten von der Pike auf erlernte. Continue reading


Jan 10 2012

Hans Stahl- Der Historia erster Teil

Am Tag meiner Geburt, es war der 6. November im Jahre Christi 1589, sah man die ganze Nacht über ein feuriges Gewölk am Himmel über der gräflich schwarzburgischen Residenzstadt Arnstadt. Bangten die beiden Frauen, die meiner Mutter beim Kreißen zur Seite standen, die Wehemutter Barbara Dintmut und meine gute Muhme Anna Sabina aus diesem Grund um das Leben der zukünftigen Wöchnerin, gebot mein Vater dem abergläubischen Geschwätz der beiden Weiber, die immer irgend etwas von bösen Vorzeichen faselten, Ruhe und deutete das glutrote Firmament statt dessen als gutes Zeichen für unsere hochehrbare Schmiedezunft.
Meine Mutter, Justina Stahl, geborene Stör, Tochter des berühmten Suhler Waffenmeisters und Büchsenschmiedes Christian Stör, hielt sich tapfer, und nach einigen Stunden recht anstrengender Arbeit erblickte ein ziemlich großer Bursche das Licht der Welt. Man taufte mich Johann, auf den Namen meines Taufpaten, Hans Büchsenschmied, Bürger und Nagelschmied aus der kleinen Rosengasse, und meiner Familie bester Freund. Continue reading


Jan 10 2012

Hans Stahl – Eine kurze Vorrede an die geneigte Leserschaft

HISTORIA

Von Hauptmann Hans Stahl, dem achtbaren und gestrengen Stadtleutnant der
Residenzstadt Arnstadt & Landhauptmann der Grafschaft Schwarzburg.
Meistenteils aus seinen eigenen hinterlassenen Schriften
allen an der alten Historie interessierten Personen,
ob Frauen oder Männern, jung oder alt,
zur Unterhaltung und Belehrung
zusammengezogen und in
Druck gegeben.

ARNSTADT Continue reading


Jan 9 2012

“Tod im Eichsfeld” preisgekrönt

Der 1. Thüringer Krimipreis geht an Astrid Seehaus (Pseudonym Giselle Friponne) und ihren Roman “Tod im Eichsfeld”. Sie setzte sich gegen 39 Bewerber durch und führt ihre Leserinnen und Leser in das Dorf Böseckendorf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Hier ermittelt Kriminalkommissar Frank Rothe in einem Dorf, hinter dessen Fassaden sich Abgründe auftun. Der Roman wird am 15. März vom Erfurter Suttonverlag auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert. An dieser Stelle sage ich – Herzlichen Glückwunsch! Um den Arnstädtern und meinen Leserinnen und Lesern jedoch nicht “Hans Stahl und der Tod der Rosen” (2. Platz) vorzuenthalten, setzte ich ab heute auszugsweise ein paar Kapitel auf meine Webseite.